Neurostimulation

Neurostimulation gegen Migräne

„Bei der Neurostimulation hemmen die Stromimpulse eines Neurostimulators die Erregungsweiterleitung überaktiver Nerven.“

Wikipedia

Neurostimulation gegen Migräne kann zur Vorbeugung und als Attackenbehandlung (auch gegen Cluster-Kopfschmerzen) eingesetzt werden.

Während zunächst vor allem implantierte Geräte zur Behandlung chronischer Migräne eingesetzt wurden, gibt es inzwischen auch Geräte, die auf der Haut (transkutan) benutzt werden können. Die handlich kleinen Geräte kann so jeder Zuhause benutzen.

Die folgenden Beiträge hier im Blog beschäftigen sich vor allem mit der transkutanen Neurostimulation gegen Migräne:

 

Artikel zu transkutaner Neurostimulation gegen Migräne (Überblick)

 

Produkt-Test: Cefaly zur Trigeminusnerv-Stimulation

Produkt-Test: Vitos zur Vagusnerv-Stimulation

Zur Zeit teste ich Vitos zur Vagusnerv-Stimulation. Schaut bald wieder vorbei um mehr über meine Erfahrungen zu lesen!

 

3 Gedanken zu “Neurostimulation

  1. Hallo zusammen,

    ich benutze den Cefaly und habe auch eine zeitlang den Vitos ausprobiert, der den Vagusnerv stimuliert. Spürbarer ist m.E. die Behandlung mit dem Cefaly Gerät.
    Ich habe trotzdem noch etwa 7 bis 8 Triptane im Monat benötigt.Die Migräne begleitet mich seit mehr als 50 Jahren.
    Im Januar bin ich zufällig auf die vielen positiven Bewertungen von Feverfew (Mutterkraut) bei Amazon.com gestoßen und habe ab Anfang Februar zunächst 3 x 380 mg Feverfew täglich eingenommen. Nach einigen Tagen konnte ich das Amitriptylin von 150 auf 75 mg reduzieren. Die Nebenwirkungen „trockener Mund“ verschwanden. Eventuell gehe ich da noch weiter runter.
    Ein späterer Versuch mit 3 x 200 Kapseln bescherte gleich wieder einen Migräneanfall. Die richtige Dosierung ist also wichtig !
    Fazit:
    Im bisherigen Februar mit all den Versuchen habe ich bisher „nur“ 3 Maxalt gebraucht, gegenüber 8 im Januar.
    Ich benötige als Dosierung vorerst 3 x 380 mg oder 3 x 400 mg.

    Der Entwicklung neuer Medikamente sehe ich gelassen entgegen.

    Viele Grüße

    Dieter

    1. Hallo Dieter,
      schön, dass Mutterkraut Dir hilft! Es ist eines der wenigen Dinge, die ich noch nicht ausprobiert habe, in Deutschland ist es ja nicht so üblich.
      In den deutschen Richtlinien zur Migräneprophylaxe wird es nicht empfohlen, da die bisherigen Studien auf CO2-Extrakten beruhten, die es in Deutschland wohl nicht gab – zumindest war das mein bisheriger Wissensstand. Auch in internationalen Publikationen wird die Studienlage dazu eher als dünn betrachtet. Hier gibt es eine Übersichtsstudie (Cochrane) von 2015 dazu: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD002286.pub3/abstract

      Aber die Hauptsache ist ja, dass es Dir hilft, egal was die Studien sagen 🙂

      Liebe Grüße, Fran

      1. Hallo Fran,
        ich habe jetzt selber noch ma nach Studien gesucht und bin auf die Studie, in der Prof. Diener aus Essen beteiligt war, gestoßen.

        http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1468-2982.2005.00950.x/full
        Da geht es um einen CO2 extrahiertes Mutterkraut von 6,25 mg, der dreimal täglich genommen wurde.
        Die Ergebnisse waren verglichen mit Placebo nicht berauschend.
        Hinweise zu den in Kapselform angebotenen Produkten sind auf dieser Seite angegeben:

        https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3210009/

        Ich habe den Verdacht, daß bei den Untersuchungen die Dosierung zu niedrig war.

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